Tschechien: Sprache und Umgangsformen

Kleines Deutsch-Tschechisches-Wörterbuch

Hallo!

Guten Tag!

Guten Morgen!

Gute Nacht!

Tschüss!

Auf Wiedersehen!

ja

nein

Danke!

Bitte!

Prost!

lecker

Entschuldigung!

Nichts zu danken/Gern geschehen.

Das macht nichts.

Ahoj!

Dobrý den!

Dobré ráno!

Dobrou noc!

Ahoj!

Na shledanou! 

Ano

Ne

Děkuji!

Prosím!

Na zdraví!

chutný o. lahodný

Promiňte,...

Není zač!/Rádo se stalo!

To nevadí!

Die tschechische Sprache

Das Tschechische gehört zu dem westlichen Zweig der slawischen Sprachen. Auf der anderen Seite sind die slawischen Sprachen eine  Untergruppe der indogermanischen Sprachgruppe. Durch diese Zugehörigkeit weist die tschechische Sprache Ähnlichkeiten mit dem Deutschen auf. So haben beispielsweise sowohl Tschechisch als auch Deutsch den Satzbau "Subjekt-Prädikat-Objekt". Beide Sprachen arbeiten mit grammatischen Fällen, d. h. ein Wort (Lexem) wird durch Flexive, wie z.B. durch das Anhängen von Affixen (Endungen), verändert. Mithilfe der Flexion (lat. Biegung) können die grammatischen Bedeutungen ausgedrückt werden.

 

Diese slawische Sprache wird von ungefähr 12 Millionen Menschen in der Welt gesprochen. Ca. 10 Millionen davon leben in der Tschechischen Republik. Im Hinblick auf die Historie sind sich Tschechisch und Slowakisch sehr ähnlich - zwischen dem Tschechischen und den anderen slawischen Sprachen gibt es auch Parallelen.  Z.B. Guten Tag! (Deutsch) - Dobrý den! (Tschechisch) - Dobré den!(Slowakisch) - Dzień dobry! (Polnisch) - Добър ден! Dobar den! (Bulgarisch) - До́брый день! Dobryj djen!  (Russisch).

 

Ein besonderes Merkmal der tschechischen Sprache sind die stark ausgeprägten Unterschiede zwischen der Schriftsprache einerseits und der Umgangssprache andererseits. Die tschechische Schriftsprache wird vor allem in den Medien, in der Schule, in der Literatur oder in den Behörden verwendet, während die Umgangssprache in den alltäglichen vertrauten Situation Gebrauch findet. Wird die Schriftsprache im Alltag angewandt und umgekehrt, gilt man als überheblich bzw. als ungebildet.