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Arteriosklerose

„Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße.“ (Rudolf Virchow). Dieser Satz trifft besonders auf die Arteriosklerose zu. Die im Volksmund als Gefäßverkalkung bekannte Erkrankung kann zu Herzinfarkt, Schlaganfall und anderen Folgeerkrankungen führen. Je älter der Mensch wird, desto mehr „verkalken“ die Adern. Doch es sind auch bestimmte Risikofaktoren, die eine Entwicklung der Arteriosklerose begünstigen.

Arteriosklerose

Was ist Arteriosklerose?

Vom Herz aus wird sauerstoffreiches Blut durch die Arterien in den Körper transportiert. Sind die Adern gesund, passen sie sich dem Blutdruck an und es treten keine Störungen auf. Je älter der Mensch wird, desto mehr Fettstoffe lagern sich an den Innenwänden der Gefäße ab. Im weiteren Verlauf verkalken diese, sie sind nicht mehr so elastisch und verengen sich. Damit kann das Blut nicht mehr frei und ungehindert durch die Gefäße fließen. Es kommt zu Durchblutungsstörungen. Arteriosklerose kann bei allen Arterien auftreten, besonders gefährlich sind die Durchblutungsstörungen an den Hirnschlagadern und am Herz. Auch die Durchblutungsstörungen in den Beinen, im Volksmund als „Raucherbein“ bezeichnet, haben ihre Ursache in verkalkten Adern.

Arteriosklerose

Ursachen und Behandlung

Im Laufe des Lebens sind die Arterien immer mehr von Verkalkung bedroht. Je älter der Mensch wird, desto mehr steigt die Gefahr der Durchblutungsstörungen. Zusätzliche Risikofaktoren sind Diabetes mellitus, Bluthochdruck, schlechte Blutfettwerte und Rauchen. Die Erkrankung verläuft schleichend. Zu Beginn verursacht die Gefäßverkalkung noch keine Beschwerden, sodass sie meist lange unbemerkt bleibt. Durch eine gesunde Lebensweise kann jedoch jeder selbst etwas dazu beitragen, seine Gefäße zu schützen.

Auch im hohen Alter ist es sinnvoll, auf die richtige Ernährung und genügend Bewegung zu achten. Eine medikamentöse Therapie, die die Gefäßverkalkungen in den Gefäßen abbauen kann, ist bis heute noch nicht bekannt. Es ist daher zu empfehlen, bereits im Vorfeld vermeidbare Risikofaktoren auszuschalten und seine Gefäße bis ins hohe Alter elastisch und gesund zu erhalten. Um Arteriosklerose zu behandeln, ist vor allem Prävention wichtig. Bei fortgeschrittenem Stadium gibt es auch chirurgische Behandlungsmöglichkeiten. Dazu zählen Bypass und perkutane transluminale Angioplastie (PTA).

Arteriosklerose


Vorbeugung – das ist wichtig

Auch wenn die Arteriosklerose ein natürlicher Alterungsvorgang ist, so können doch einige Risikofaktoren minimiert werden. Ausgewogen essen, mit viel Obst und Gemüse und wenig tierischen Fetten. Übergewicht, falls vorhanden, abbauen und viel bewegen. Auch Rauchen gehört zu den Risikofaktoren, die die Entstehung von Durchblutungsstörungen begünstigen und zu einer vorzeitigen Alterung der Gefäße führen können. Im Rahmen der Seniorenbetreuung und der sogenannten 24 Stunden Pflege achten die Betreuungspersonen auf gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und das Einhalten notwendiger Arzttermine. Denn auch im hohen Alter kann das Fortschreiten der Krankheit durch eine Umstellung der Lebensweise aufgehalten werden.