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Betreuungsverfügung

Eine Betreuungsverfügung wird dann gebraucht, wenn man seine eigenen Wünsche nicht mehr äußern kann. Da man Krankheiten nicht immer vorhersehen kann, ist es sinnvoll, eine Betreuungsverfügung dann zu verfassen, wenn man noch bei guter Gesundheit ist. Damit diese rechtlich einwandfrei ist, sollte sie schriftlich vorliegen.

Betreuungsverfügung

Was man in der Betreuungsverfügung festlegen kann

In einer Betreuungsverfügung können die eigenen Wünsche in Bezug auf eine Betreuung im Krankheitsfall festgelegt werden. Kommt es im Ernstfall dazu, dass diese wirksam wird, muss das Gericht diese Wünsche grundsätzlich beachten. Deshalb empfiehlt sich auch das schriftliche Abfassen. Festgelegt werden kann beispielsweise, wer der Betreuer im Krankheitsfall sein soll. Ebenso kann vermerkt werden, wer keinesfalls als Betreuer in Frage kommt. Auch die eigenen Wünsche und Gepflogenheiten sollten ausführlich dargelegt werden. Hierzu zählt auch die Unterbringung im Pflege- oder Seniorenheim. Wer das keinesfalls möchte, sollte diesen Wunsch deutlich in der Betreuungsverfügung niederschreiben. Ebenso ist es sinnvoll, die Alternativen aufzulisten. Wer im Alter oder bei Krankheit zu Hause betreut werden möchte, sollte dies in seiner Betreuungsverfügung explizit erwähnen.

Mit einer Betreuungsverfügung gelassen in die Zukunft schauen

Heute gibt es Modelle wie die Seniorenbetreuung zuhause sowie die sogenannte 24 Stunden Betreuung, bei denen es ermöglicht wird, dass auch pflegebedürftige Senioren in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Damit ist vielen älteren Menschen eine große Last von den Schultern genommen, wollen sie doch im Krankheits- oder Pflegefall die geliebten vier Wände nicht verlassen. Dank der sogenannten 24 Stunden Betreuung können sie auch als Pflegefall im eigenen Heim bleiben. Um sich rechtlich abzusichern und seine Wünsche für das Alter festzulegen, ist die Betreuungsverfügung also ein wichtiges Schriftstück. Wird sie dann noch mit einer Vorsorgevollmacht und einer Patientenverfügung kombiniert, kann man beruhigter in die Zukunft schauen. Denn auch für den Krankheitsfall ist nun im eigenen Sinne vorgesorgt.