Pflegegrade & Pflegegeld

Zum ersten Januar 2017 trat das Pflegestärkungsgesetz II in vollem Umfang in Kraft. Dieses Gesetz ist die größte Umgestaltung der Pflegeversicherung seit deren Einführung im Jahre 1995.

Überblick über bedeutendste Änderungen

  • Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes: Bei Neuanträgen seit dem 01.01.2017 auf Pflegebedürftigkeit wird statt wie bisher der Hilfebedarf nun der Grad der Selbstständigkeit gemessen. Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff umfasst gleichermaßen die kognitiven, sozialen und psychischen Fähigkeiten des Pflegebedürftigen.
  • Aus drei Pflegestufen wurden fünf Pflegegrade, die auf Grundlage des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes bestimmt werden. Wer davor bereits eine Pflegestufe hatte, wurde automatisch in den passenden Pflegegrad übergeleitet.
  • Höheres Pflegegeld: Die meisten Pflegebedürftigen erhalten seit der Umstellung deutlich mehr Pflegegeld: Die finanziellen Mehrleistungen betragen je nach Pflegegrad 72 Euro bis 229 Euro monatlich.

Das Pflegegeld steht zur freien Verfügung des Versicherten und kann beispielsweise zur Teilfinanzierung einer sogenannten 24-Stunden-Betreuungskraft verwendet werden.

Einstufung bisher Pflegegeld bisher (€) Pflegegeld neu (€) Einstufung neu Mehrleistung (€)
Keine Pflegestufe   125* Pflegegrad 1 125
Pflegestufe 0 123 316 Pflegegrad 2 193
Pflegestufe 1 244 316 Pflegegrad 2 72
Pflegestufe 1 + Demenz 316 545 Pflegegrad 3 229
Pflegestufe 2 458 545 Pflegegrad 3 87
Pflegestufe 2 + Demenz 545 728 Pflegegrad 4 183
Pflegestufe 3 728 728 Pflegegrad 4 0
Pflegestufe 3 + Demenz 728 901 Pflegegrad 5 173

*Im Pflegerad 1 für neu eingestufte Personen wird kein Pflegegeld ausgezahlt, sondern ein Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro für eine ambulante Sachleistung zur Verfügung gestellt.

Bei Fragen zum Pflegestärkungsgesetz II rufen Sie uns an – wir beraten Sie gern zu Ihrer individuellen Situation in Bezug auf die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft.

Ausführliche Informationen zum Pflegstärkungsgesetz II finden Sie auch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Bedeutung der Pflegegrade

  • Pflegegrad 1 - geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit
  • Pflegegrad 2 - erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit
  • Pflegegrad 3 - schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit
  • Pflegegrad 4 - schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit
  • Pflegegrad 5 - schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten mit besondereren Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Festlegung des Pflegegrades

Die Feststellung eines Pflegegrades erfolgt auf Antrag bei der Krankenkasse der pflegebedürftigen Person. Der gesamte Prozess von Antragstellung bis zur Bewilligung des Pflegegrades kann einige Wochen Zeit in Anspruch nehmen. Bei besonderer, anerkannter Dringlichkeit kann eine Bearbeitung im Einzelfall jedoch auch schneller erfolgen. Die persönliche Kontaktaufnahme mit der Krankenkasse des Versicherten bei Fragen und Unklarheiten ist in jedem Fall zu empfehlen.

Ablauf im Überblick

1. Formaler Antrag auf Pflegeleistungen bei der Krankenkasse

Hierbei kann der Versicherte angeben, welche Leistungen er zukünftig in Anspruch nehmen möchte. Es wird unterschieden in Sachleistung, kombinierte Sach-und Pflegegeldleistung und Pflegegeld. Wird als gewünschte Leistung Pflegegeld angegeben, dann ist die Voraussetzung dafür, dass die Pflege im häuslichen Bereich durch eine Pflegeperson, z.B. Angehörige oder Freunde, in geeigneter Weise und ausreichendem Umfang selbst sichergestellt werden kann. In diesem Fall muss auch der Name, Anschrift und Rufnummer der zukünftigen Pflegeperson angegeben werden. Diese wird zukünftig die Verantwortung für die Sicherstellung der angemessenen Pflege tragen.

2. Übergabe des Antrags an den Medizinischen Dienst der Krankenkassen

Der Antrag wird von der Krankenkasse an den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) weitergeleitet. Der MDK ist eine unabhängige Institution, der die Begutachtung zur Gewährung von Pflegeleistungen übernimmt.

3. Ermittlung des Pflegebedarfs durch einen MDK-Gutachter

Ein Gutachter des MDK vereinbart einen Termin mit dem Versicherten  zur Ermittlung des Pflegebedarfs. Es ist sinnvoll, dass bei dieser Begutachtung eine Vertrauensperson des Versicherten anwesend ist. Weiterhin sollten alle relevanten Informationen zur Pflegesituation und dem Gesundheitszustand bereit gehalten werden. Der Gutachter des MDK wird überprüfen, ob bestimmte Tätigkeiten nicht mehr selbst ausgeführt werden können und welche körperlichen und/oder geistigen Einschränkungen vorliegen. Der Versicherte sollte sich während der Begutachtung ganz natürlich verhalten und nicht versuchen, aus falschem Ehrgeiz oder Scham den Pflegebedarf zu niedrig darzustellen.

4. Entscheidung über den Grad der Pflegebedürftigkeit

Der Gutachter übermittelt seine Einschätzung zur Selbständigkeit bzw. zum Pflegebedarf und somit zum Pflegegrad der Krankenkasse. Diese teilt dem Versicherten mit, ob ein Pflegegrad bewilligt wurde und ab wann die entsprechenden Pflegeleistungen gezahlt werden.

Verwendung des Pflegegeldes für die häusliche Pflege

Linara bietet eine sogenannte 24h-Betreuung im eigenen zu Hause zu günstigen Konditionen an. So wird Pflegebedürftigen ein Altern in Würde und ein Leben im eigenen Zuhause ermöglicht. Das Pflegegeld kann hierzu anteilig verwendet werden: Erfahren Sie mehr dazu in der Rubrik Finanzierung einer sogenannten 24h-Betreuung.

Einfühlsam. Kompetent. Zuverlässig.

Kundenzitate

"Sehr zuverlässige Pflegerinnen, prima Service von Linara selbst, somit ein gelungenes Rundumpaket. Wir sind sehr zufrieden und können Linara nur weiterempfehlen."

(Herr Schärtel, 10.2018)

"Ich möchte mich bei Ihnen bedanken für die wundervolle Betreuung meiner Mutter, die perfekte Organisation und die gute Kommunikation zwischen uns Kindern und Ihnen. Ich werde Linara uneingeschränkt an meine Freundinnen weiterempfehlen, die mehr oder minder Eltern im gleichen Alter haben und auf externe Betreuungshilfe angewiesen sind."

(Frau K. aus Liebenburg, 08.2018)

"Anna ist eine lebensfrohe, ganz tolle Kraft, sie hat viel mit meinem Vater gelacht. Sie ist so positiv und wird bestimmt noch vielen älteren Menschen helfen können."

(Frau M. aus Rheda-Wiedenbrück, 03.2018)

"Linara kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Wir wurden in allen Fragen und Anliegen jederzeit sehr gut beraten."

(Frau Thomassek, 06.2018)

"Wir sind mit dem Service von Linara sehr zufrieden! Alles hat reibungslos funktioniert. Danke für die nette Beratung und Betreuung!"

(Herr Stefan Z., 02.2018)

"Ich möchte mich bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie mir zwei gute Betreuerinnen geschickt haben, die ihre Betreuung wirklich gut machen. Sowohl Beata als auch Halina betreuen mich vorbildlich und ich bin mit ihnen sehr zufrieden."

(Herr Meyer aus Großefehn, 08.2017)

"Alle Anfragen und Bitten werden schnellstmöglich behandelt und finden immer eine gute umsetzbare Lösung. Besonders hervorzuheben ist der persönliche Ansprechpartner bei Linara, der für die betreute Person bzw. Bezugsperson zuständig ist..."

(Frau M. aus Schöningen, 07.2017)

"Vielen Dank für Ihre schnelle und freundliche Unterstützung. Wir haben die Dienstleistung von Linara als professionell angenehm und qualitativ gut empfunden."

(Herr N. aus Köln, 07.2016)

"Ich habe einen Engel bei mir zu Hause"

(Frau M. aus Trier, 06.2017)

„Es klappt wahnsinnig gut. Herr B. kann sehr gut mit meiner Mutter umgehen.“

(Frau R. aus Hamburg, 04.2017)

"Emilia ist die beste Betreuungsperson, die man sich vorstellen kann. Durch gutes Deutsch und liebevollen und sehr geduldigen Umgang mit Frau E. war eine langfristige Betreuung zu erwarten."

(Frau B. aus Kirchheim, 05.2017)

"Ich bedanke mich ausdrücklich für die Betreuung meiner Tante durch Frau I., die ihren Arbeitsbereich stets mit lobenswerter Sorgfalt und gutem Geschick beherrschte."

(Herr S. aus Berlin, 05.2017)

"Frau K. ist eine super Kraft, sie hat sehr viel Einfühlungsvermögen. Wir sind so froh, dass sie uns bei der Pflege unserer Mutter so gut unterstützt."

(Herr W. aus Hamburg, 05.2017)

"Vielen Dank noch einmal für Ihre Hilfe. Es war wirklich großartig, was Sie und vor allem Ihre Pfleger geleistet haben."

(Frau H. aus Waldenburg, 06.2017)

"K. ist ein Segen für meinen Onkel, sie singt mit ihm, er blüht richtig auf."

(Frau H. aus Berlin, 09.2016)

"Ich bedanke mich sehr für Ihre immer vorhandene Unterstützung und für die große Hilfe, die meine Tante von Ihren vermittelten Pflegekräften erhalten hat."

(Frau G. aus Ludwigsburg, 08.2016)

"Meine Mutter und wir haben mit Frau S. endlich eine in die Familie passende Kraft mit ihrer Hilfe gefunden."

(Frau R. aus München, 07.2016)

"Die Dame war für uns ein großer Segen! Das können Sie sehr gerne weitergeben."

(Frau M. aus Eching, 09.2016)

"Es sind wunderbare Menschen, die Sie uns immer schicken."

(Frau G. aus Nittendorf-Etterzhausen, 04.2016)

"Auch ich möchte mich noch einmal bei Ihnen für die gute Zusammenarbeit bedanken. Es ist gut, dass es solche Institutionen wie Linara gibt."

(Frau L. aus Berlin, 04.2016)

"Ich darf ihnen sagen, dass ich ihre Bemühungen sehr schätze und gerne wieder auf Sie zukomme, wenn sich die Situation verändert."

(Frau R. aus Rheinfelden, 07.2015)

"Den A. würde ich eigentlich gerne für immer behalten. Besser geht es einfach nicht. Er war das Allerbeste was uns passieren konnte."

(Frau P. aus Bonn, 03.2015)

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