Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Ihre Betreuungssituation

Aufgrund der Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus in Europa und den Maßnahmen, die zu deren Eindämmung getroffen werden, informieren wir Sie auf dieser Seite über die aktuellen Auswirkungen auf Ihre Betreuungssituation. Da sich die Situation weiterhin dynamisch entwickelt, aktualisieren wir unsere Informationen nach der jeweiligen Sachlage. Darüber hinaus haben wir eine Informationsseite mit sinnvollen Maßnahmen zur Prävention erstellt, die sich sowohl an Familien als auch ihre Betreuungspersonen richtet. Viele der unten zusammengefassten Informationen sowie weitere aktuelle Hinweise finden sich in den Fragen und Antworten zum Coronavirus des Bundesministeriums für Inneres.

Unser oberstes Ziel ist die weitere Gewährleistung einer optimalen Betreuung für Sie. Hierzu stehen wir in ständigem Kontakt mit unseren Partnerunternehmen in Osteuropa und verfolgen die nationale und internationale Entwicklung sehr genau. Wir stehen auch in engem Austausch mit den von uns vermittelten selbstständigen Betreuungspersonen und unterstützen sie bei Gesprächen mit Familien und der weiteren Planung.

Trotz der weiterhin angespannten Situation gelingt es uns, die Verfügbarkeit von Betreuungspersonen für Neuanreisen und Wechsel aufrecht zu erhalten. Wir bitten um Verständnis, wenn wir im Einzelfall um Kompromissbereitschaft hinsichtlich Deutschkenntnissen, Qualifikationen oder persönlichen Eigenschaften (Alter, Raucher / Nichtraucher, Geschlecht, Führerschein) der Betreuungspersonen bitten.

Häusliche Betreuung ist vergleichsweise sicher

An der Betreuung zu Hause ist meist eine sehr überschaubare Anzahl von Personen involviert. Halten sich alle Beteiligten an die Hygieneempfehlungen und verordneten Schutz-Maßnahmen ist das Infektionsrisiko sowohl für die betreute Person als auch für die Betreuungsperson deutlich geringer als beispielsweise bei einer Pflegesituation in einer stationären Einrichtung wie einem Altersheim.

Ausnahme von der Quarantänepflicht

Unsere Betreuungspersonen üben eine systemrelevante Tätigkeit aus und haben daher das Recht auf Einreise nach Deutschland ohne Quarantäne, sofern sie nicht aus einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Virusvarianten-Gebiet kommen. Alle durch uns vermittelten Betreuungspersonen führen einen schriftlichen Nachweis (Passierschein) mit sich, der ihre Tätigkeit als systemrelevante Betreuungsperson belegt.

Einreise aus Risikogebieten und Corona-Testpflicht

Derzeit sind alle Herkunftsländer der von uns vermittelten Betreuungspersonen vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft. Alle aus Risikogebieten einreisenden Betreuungspersonen unterziehen sich VOR der Anreise nach Deutschland einem Corona-Test und dürfen nur mit negativem Test-Ergebnis einreisen. Das negative Testergebnis führen die Betreuungspersonen für behördliche Kontrollen beim Grenzübertritt mit sich.

In allen Bundesländern gilt, dass jeder aus einem Risikogebiet Einreisende die digitale Einreiseanmeldung des Robert-Koch-Instituts (https://www.einreiseanmeldung.de/#/) durchführen muss. Diese Anmeldung ersetzt die bisherigen „Aussteigerkarten“ und wird für die Betreuungspersonen im Vorfeld von unseren Partnerunternehmen durchgeführt. Mit dieser Online-Einreiseanmeldung werden die zuständigen Behörden in Deutschland über die Einreise Ihrer Betreuungsperson informiert- Sie müssen daher Ihre Betreuungsperson nicht selbst beim Gesundheitsamt anmelden.

Reisesituation

Im innereuropäischen Fernbusverkehr mit bekannten Linien (z.B. Flixbus) ist weiterhin mit starken Einschränkungen zu rechnen, teilweise werden bereits gebuchte Verbindungen kurzfristig storniert oder umgebucht. Um dennoch eine zuverlässige An- und Abreise der Betreuungspersonen zu gewährleisten, müssen wir verschiedene Verkehrsmittel kombinieren und auf regionale Anbieter ausweichen. Wir bitten daher um Verständnis, dass es bei den Anreisen zu „unorthodoxen“ Ankunftszeiten beispielweise in der Nacht oder sehr früh am Morgen kommen kann.

Um planbares und infektionssicheres Reisen für die Betreuungspersonen zu ermöglichen, haben wir und unsere Partner in den letzten Monaten individuelle Lösungen erarbeitet, wie z.B. den Einsatz von eigenen Minibussen. Der Aufbau einer eigenen Logistik und die Einhaltung der unverzichtbaren Infektionsschutzmaßnahmen (Desinfektion der Busse, Gesichtsmasken, Handschuhe etc.) ist mit zusätzlichen Kosten verbunden. In dieser Ausnahmesituation kann es daher leider zu einer Erhöhung der Reisekosten kommen.

Corona-Test vor der Anreise nach Deutschland

Es besteht in allen Bundesländern eine einheitliche Testpflicht für Personen, die aus Risikogebieten nach Deutschland einreisen. Diese Testung muss entweder bis 48h vor Abreise oder unmittelbar bei/nach Einreise erfolgen.

Wichtig: Das Robert-Koch-Institut akzeptiert neben dem PCR-Test auch Antigen-Schnelltests, sofern sie die von der WHO empfohlenen Mindestkriterien erfüllen: (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html ).

Bei allen Betreuungspersonen von Linara wird grundsätzlich vor Anreise entweder ein PCR- oder ein anerkannter Antigen-Schnelltest durchgeführt. Die Kosten betragen je nach Test-Methode 40 € bis 120€. Bitte beachten Sie, dass Ihnen diese Kosten in Rechnung gestellt werden.

Aktueller Lockdown in Deutschland

Die bisher geltenden Corona-Regeln wurden von Bund und Ländern bis zum 28. März 2021 verlängert.

Da Ihre Betreuungsperson eine systemrelevante Tätigkeit ausübt, darf sie auch während des weiterhin geltenden Lockdowns ihre bisherigen Aufgaben ausführen.

Aufgrund der differenzierten Ausprägung des Infektionsgeschehens (Inzidenzwerte) können in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Öffnungsschritte erfolgen (z.B. im Einzelhandel) oder auch verschärfende und regional begrenzte Maßnahmen (z.B. Ausgangssperren, Maskenpflicht in der Öffentlichkeit) getroffen werden.
Bitte informieren Sie sich in Ihrer Region über die geltenden Verordnungen.

Einen Überblick über die aktuellen Regelungen finden Sie hier: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-massnahmen-1734724

Wichtig: In öffentlichen Verkehrsmitteln und im Einzelhandel gilt die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken. Dies können sogenannte OP-Masken sein oder FFP2- Masken. Eine einfache Stoffmaske ist NICHT mehr ausreichend.

Sonderregelung Bayern: Hier gilt seit 18.01.2021 eine FFP2- Maskenpflicht im Einzelhandel und öffentlichen Personennahverkehr. Dies bedeutet, dass das Einkaufen und die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel mit einer Stoffmaske oder OP-Maske nicht gestattet sind.

Bitte stellen Sie Ihrer Betreuungsperson ausreichend OP- und/oder FFP2- Masken zur Verfügung. Wir empfehlen auch bei direktem Kontakt in der Versorgung hilfsbedürftiger Personen das Tragen von medizinischen Masken.

Die FFP2- Maske muss mit Hilfe des verstellbaren Nasenbügels so angelegt werden, dass beim Ausatmen kein Luftzug mehr spürbar ist.

Eine Video-Anleitung finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=IRcsiehEo34

Umfassende Informationen zur Corona-Pandemie sowie weiterführende Adressen und Beratungsstellen finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Bitte bedenken Sie, dass sich auch die Betreuerinnen und Betreuern angesichts dieser Pandemie Sorgen machen, zudem sie von ihren Familien in der Heimat getrennt sind. Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Sie als Angehörige von den Betreuungspersonen als Experten-Stimme angesehen werden und Ihr besonnenes und verlässliches Handeln einen großen Einfluss hat.

Sie können sich mit allen Fragen und Anliegen jederzeit an Ihre persönlichen Ansprechpartner bei Linara wenden. Bei speziellen Fragen zu Hygiene- und Verhaltensregeln steht Ihnen gerne unsere Qualitätsbeauftragte Frau Theresa Riedl unter der Telefonnummer 030/ 627 39 67 - 29 zur Verfügung.

Theresa Riedl
Qualitätsbeauftragte

Telefon: +49 30 627 39 67 - 29