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Kosten der 24 Stunden Pflege

Wenn pflegebedürftige Senioren den Wunsch nach einer Betreuung im eigenen Zuhause haben, bietet sich die sogenannte 24 Stunden Pflege an.

Vielfach kommen bei diesem Modell Betreuungspersonen aus Osteuropa zum Einsatz. Das durchschnittliche Einkommen in Osteuropa ist niedriger als in Deutschland, daher fallen auch die Kosten der sogenannten 24 Stunden Pflege durch osteuropäische Betreuer geringer aus als bei dem Einsatz von deutschem Pflegepersonal. Hier muss man eine etwa zwei- bis dreimal höhere Summe veranschlagen.

Was kostet eine Pflegekraft?

Die von Linara vermittelten osteuropäischen Betreuungspersonen werden nach Tagessätzen bezahlt. Diese Tagessätze richten sich nach dem Pflegebedarf der Senioren, den Deutschkenntnissen und der Ausbildung der Pflegekräfte bzw. nach den Erfahrungen, die die Pflegekräfte bisher in der Seniorenbetreuung gesammelt haben. Je besser die Sprachkenntnisse der Betreuungsperson und je qualifizierter ihre Ausbildung, desto höher ist der Tagessatz.

Bei Linara starten die Tagessätze ab ca. 68€. Wie aus dem Tarifbeispiel hervorgeht, belaufen sich die monatlichen Kosten der sogenannten 24 Stunden Pflege bei einem typischen Fall auf insgesamt etwa 2.100€.

Kosten der 24 Stunden Pflege

Auch wenn dieser Betrag auf den ersten Blick hoch erscheint, so stellt die sogenannte 24 Stunden Betreuung eine empfehlenswerte Alternative zum Altenheim dar, denn die monatlichen Kosten für ein Seniorenheim liegen oftmals höher. Eine sogenannte 24 Stunden Betreuung ermöglicht es pflegebedürftigen Senioren außerdem, länger in ihrer vertrauten Umgebung zu leben und gewährleistet eine Versorgung gemäß der individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Senioren.

Förderung der 24 Stunden Pflege

Eine direkte Abrechnung der Kosten der sogenannten 24 Stunden Pflege mit den Pflegekassen, wie bei der Inanspruchnahme von ambulanten Pflegediensten, ist bisher nicht möglich. Da es sich bei der sogenannten 24 Stunden Pflege um eine private Dienstleistung handelt, müssen die pflegebedürftige Person bzw. ihre Angehörigen deshalb die Kosten der sogenannten 24 Stunden Pflege selber finanzieren.

Allerdings ist es möglich, über die Pflegeversicherung eine Förderung der sogenannten 24 Stunden Pflege in Form einer Geldleistung zu erhalten. Dieses Pflegegeld zahlt die Versicherung monatlich an Senioren aus, die eine Pflegestufe haben. So können sie zumindest einen Teil der Kosten für eine privat organisierte Betreuung abdecken. Seit dem 1.1.2015 gelten für die Pflegestufen 1, 2 und 3 Sätze von 244€ (bei Demenz 316€), 458€ (bei Demenz 545€) und 728€ pro Monat. Dazu kommt die Pflegestufe 0 mit 123€. Bei der Pflegeversicherung kann auch das Verhinderungspflegegeld für bis zu sechs Wochen im Jahr beantragt werden. Steuerliche Vergünstigungen sind ebenfalls eine Art der Förderung der sogenannten 24 Stunden Pflege.